Was ist die Schande von Gijon?

Frage:

Was ist die Schande von Gijon?

Antwort:

Als „Schande von Gijon“ wird das Spiel Deutschland gegen Österreich in Gijon vom 25.06.1982 bei der Weltmeisterschaft 1982 in Spanien bezeichnet. Das Spiel endete 1:0 für Deutschland und sicherte damit Deutschland und Österreich das Weiterkommen in der Gruppe 2 in die Zwischenrunde. Dagegen schied Algerien trotz zweier Siege aus.

Algerien hatte sein Drittes Spiel der Vorrunde schon einen Tag vorher ausgetragen, so das das Ergebnis bekannt war. Deutschland musste siegen um weiter zu kommen, Österreich durfte mit höchstens zwei Toren Unterschied verlieren. Deutschland ging früh mit 1:0 in Führung.

Das Spiel wurde zum Skandalspiel, da ab der 2. Halbzeit keine der Mannschaften Bemühungen zeigte, ein weiteres Tor zu schießen, der Ball wurde sobald er sich ein gegnerischen Spieler näherte zum Torwart zurück gespielt, eine Rückpassregel gab es damals noch nicht.

Es war der ARD-Kommentator Eberhard Stanjek der das Spiel bei der Live-Übertragung als „schändlich“ bezeichnete. Das Spiel wird auch oft als „Nichtangriffspakt von Gijón“ bezeichnet.

Aufgrund dieses Spiels wurde von der FIFA entschieden, dass die letzten Spiele einer Gruppe immer gleichzeitig stattfinden. Das erste Mal fand die Regelung bei der EM 1984 Anwendung. Die Rückpassregel wurde 1992 von der FIFA eingeführt?

Quellen: Das langweiligste WM-Spiel aller Zeiten, Fußballverhinderungserfolg






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